Heute geht’s mal nicht um den großen Edelstahl-Gasgrill für die Terrasse, sondern um etwas ganz anderes: den SKOTTI Grill. Ein Grill, der vor allem dann spannend wird, wenn man unterwegs ist – ob beim Camping, mit dem Fahrrad, im Van oder zu Fuß. Der SKOTTI setzt voll auf Mobilität und Minimalismus, und genau das macht ihn so interessant.
Der SKOTTI besteht aus gekanteten, relativ dicken Edelstahlblechen, die einen überraschend hochwertigen Eindruck hinterlassen. Kein dünnes Klapperblech, sondern wirklich stabiles Material. Das sorgt dafür, dass der Grill trotz seiner Einfachheit richtig solide wirkt.
Was den SKOTTI besonders auszeichnet: Der Grill lässt sich in etwa anderthalb bis zwei Minuten zusammenbauen – ohne Werkzeug, ohne Schrauben. Einfach zusammenstecken. Und genauso schnell ist er auch wieder zerlegt.
Durch die Materialstärke bringt der Grill etwa 3 kg auf die Waage. Fürs Wandern ist das nicht ultraleicht, aber das Gewicht sorgt dafür, dass der Grill sich wertig und langlebig anfühlt.
Die mitgelieferte Tasche besteht aus einem robusten, fast LKW-Planen-ähnlichen Material. Sie wird mit Klett verschlossen und lässt sich beim Grillen direkt als hitzebeständige Unterlage verwenden. Das schützt Tisch, Boden oder Picknickfläche. Sehr praktisch und gut durchdacht.
Zerlegt ist der SKOTTI flach wie ein Ordner und passt problemlos in:
den Rucksack,
die Fahrradtasche,
das Seitenfach im Auto.
Das macht ihn ideal für unterwegs. Nur das Gewicht sollte man im Hinterkopf behalten – kompakt, aber nicht ultraleicht.
Standardmäßig läuft der SKOTTI mit kleinen Gaskartuschen. Gezündet wird über ein kleines Zündloch mit einem längeren Streichholz oder Stabfeuerzeug. Funktioniert zuverlässig und kann nicht kaputtgehen. Man sollte allerdings daran denken, ein langes Feuerzeug mitzunehmen.
Sehr cool: Man kann die Gas-Einheit herausnehmen und den SKOTTI auch als Kohlegrill verwenden. Das macht ihn extrem flexibel.
Im Sommer liefert der SKOTTI ordentlich Hitze – perfekt für Würstchen, Steaks oder Gemüse. Im Winter merkt man, wie bei fast allen Kartuschensystemen, dass die Leistung etwas nachlässt. Für normales Grillen reicht es dennoch gut aus.
Eine Kartusche hält, je nach Witterung und Einstellung, ungefähr 1–2 Stunden.
Ein echter Vorteil: Der SKOTTI lässt sich komplett zerlegen und einfach in den Geschirrspüler stellen. Alternativ funktioniert Edelstahlreiniger sehr gut. Schneller und unkomplizierter kann ein Grill kaum zu reinigen sein.
Mittlerweile gibt es sogar einen passenden Deckel (SKOTTI Cap). Damit lässt sich die Hitze besser halten – ideal für etwas langsamere oder indirekte Garprozesse.
Mit rund 260 Euro (inkl. Deckel) ist der SKOTTI kein Schnäppchen. Klar, für „ein paar Edelstahlteile“ wirkt das auf den ersten Blick teuer. Aber: Hier bezahlt man das durchdachte Konzept, die Materialstärke und eine hohe Langlebigkeit. Preislich sicher kein Leichtgewicht, aber für die Qualität noch im grünen Bereich.
Extrem kleines und flaches Packmaß
Sehr robuste Edelstahlkonstruktion
Blitzschneller Auf- und Abbau
Tasche gleichzeitig als hitzefeste Unterlage nutzbar
Gas- oder Kohlebetrieb möglich
Reinigung im Geschirrspüler möglich
Mit ca. 3 kg nicht ultraleicht
Preis im oberen Bereich
Leistung im Winter etwas geringer
Man braucht ein langes Streichholz oder Stabfeuerzeug zum Zünden
Der SKOTTI ist kein Grill für die Terrasse, sondern ein Grill für draußen, unterwegs, spontan, flexibel. Wenn du Natur, Freiheit und Abenteuer liebst und dabei nicht auf frisch Gegrilltes verzichten willst, dann ist der SKOTTI eine richtig gute Wahl. Er ist stabil, durchdacht und zuverlässig.
Wenn du aber den günstigsten oder leichtesten Grill suchst, ist der SKOTTI nicht dein Gerät.
Für mich ist der SKOTTI ein kleines, cleveres Werkzeug für unterwegs – und genau dafür ist er perfekt.
Gut, durchdacht und langlebig – mit kleinen Einschränkungen bei Preis und Gewicht, aber genau richtig für Outdoor-Freunde.